Stricken 2.0 – Stricknet
Upsala, wo bin ich hier glandet? Und da soll mir einer noch einmal sagen, das Internet sei nur bei der über 50er Jahre Generation angekommen…
Auf der Suche nach schönen, witzigen, kreativen Geschäftsideen, stieß ich der Titelei nach auf die schönste aller:
Die Geschäftsmasche!
Das Traditionelle vereint mit den technischen Möglichkeiten unserer Tage.
Haben Sie guten Kontakt zu einer Oma, die Ihnen gerne – nach Ihren Vorstellung – die nächste Winterpudelmütze strickt? Sie nicht, ich auch nicht. Aber da haben wir nun lang genug unter des Stadtlebens und keine Oma kennen Zeitalters gelitten. Ihre Supi-Omi ist nur einen Klick von Ihnen entfernt. Hier:
bei Netgranny, Oma Schmidts Masche, GoldenHook oder bei Oma strickt es Dir.
Nach dem Motto: Klick mich – Du kriegst mich – ich strick Dich.
Und das Allerbeste, je mehr ich mich in das Thema hineinwühle, desto eher denke ich, meine Güte, Du lebst hinterm Mond. Da ist doch tatsächlich ein Trend an mir vorbei geschlichen. Nun überlege ich: Ok, was kann eine Oma noch gut? Außer stricken, Schokolade verteilen, Flädlesuppe kochen, Sparschwein auffüllen … also wenn scheinbar der Trend des Webzeitalters auch vor den 2000er Omis keinen halt macht, wo steckt nun unentdecktes Potential? Ich schätze bei meiner nächsten 130er Phase, der kreativen Alpha-Phase macht es klick! Oder Aha! Oder senden Sie mir doch die Weboma 2.0 Idee zu! Also eines steht fest. Hier wird die Zeit der Oma in einem unverhältnismässigen Ausmaß (anlehnend an das Einkommen eines Spragelstechers) genutzt, ja schon fast ausbeuterisch weiterverkauft… Aber nein, ist schon klar, Oma Strick ist dankbar, dass sie endlich gebraucht wird, etwas Taschengeld dazuverdient und zu guter Letzt: Sie sorgt dafür, dass die Kücken und neuzeitmodischen Mütter mit den verwöhnten Superman-Elasthan-Kindern an Ihrer guten, warmen, hochwertigen Strickkultur festhalten. So:
Auf dem Markt nicht aus dem Sinn.
Wobei, der Flut der tausend Supermamis und den vielen Supergrannys nach, hätte ich als Änhängerin der Müttermafia diesen Gedanken wohl nicht zu verteten…
Meine Frage an Sie: Die Oma hat wohl als größtes Gut ihre Zeit anzubieten. Was brauchen wir im Web um ihre Zeit sinnvoll einzusetzen?
P.S. Rein aus neugier. Wer steckt hinter den Internetpräsenzen?
1 x 24-jähriger Franzose (Designer?), 1x JuTS Aktivist, 1x Tarzan GmbH (Verkleidunsgindustrie) und der Beste ist “Maschenmacher Manfred Schmidt” der die “Hausmacher Original Idee” erkannt hat. Er bietet eine ganze Reihe Retrospektakularitäten… und weil unsere Email ja nicht durchaus so einfach hinzunehmen und zu verstehen ist, ist seine auf elektropost@…. adressiert. Er ist womöglich dejenige der es mit den Omanitäten ernst meint und die Oma nutzt wie Kinder.. *ähhh* Omaarbeit. Obwohl auf NetGranny ahne ich einen absoluten Angebotsüberhang: Lassen Sie uns diesen nutzen. Das wäre ein gutes kreatives Thema für eine Diplomarbeit in Bereich der Gerontologie.
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