Was kann Text 2.0?

21. Oktober 2009 by Cynthia Reis

Was wäre, wenn der Text lebt?

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern stellt einen Prototypen auf der Frankfurter Buchmesse vor.

Quelle: Dokumentation Data.text20.net

Quelle: Dokumentation Data.text20.net

Durch das sogenannte Eye-Tracking (dabei wird die Blickposition auf dem Bildschirm festgehalten) interagiert der Text quasi mit seinem Leser. Lesen ist nicht mehr statisch, sondern der geschriebene Text reagiert individuell auf die Leseart seines Lesers. Text 2.0 bedeutet:

Textposition: Der Text weiß genau welche Textstelle gerade gelesen wird. Dadurch kann er den Text, mittels ausgeklügelter Technik, mit Annotationen bereichern.

Textrelevanz: Beim Überfliegen des Textes werden die Schlagwörter hervorgehoben und die Füllwörter werden kleiner und verblassen.

Textreziprozität: Bleibt der Leser bei einem fremdsprachigen Wort hängen, wird automatisch die Übersetzung eingeblendet.

Textemphatie: Kontextbezogen spielt das System atmosphärische und thematische Multimediaeffekte (Bilder, Geräusche oder Musik) ein. Das heißt, dass an Stellen an denen z. B. ein Schwarm Vögel vorbeizieht, plötzlich Gezwitscher und Flügelschlag ertönt. Wie würde sich das wohl bei Alfred Hitckcocks “Die Vögel” auswirken? Vielleicht wäre in diesem Fall ein Abschaltknopf der auditiven Kulisse überlegenswert – nur um die  Nerven mancher Personen nicht zu überstrapazieren (ähmm uns hier eingeschlossen).

Textreposition: Bei langen Dokumenten “merkt“ sich der Text, wo der Leser aufgehört hat zu lesen und hebt diese mit einem roten Pfeil hervor, wenn dieser wieder beginnt.

Textlesehilfe: Es wird sogar, bei Bedarf, eine Silbentrennung langer Wörter eingeblendet.

Textintelligenz: Und intelligente Fußnoten erläutern komplexe Texte.

Die Verbindung von Augmented Reading und Augmented Text bedeutet Text 2.0: Ganzheitliches Lesen – mit mehr Sinn und Sinnen.

Augmented Text bezeichnet die explizite Anreicherung des Textes durch Multimediaeffekte, die beim Lesen bestimmter Wörter oder Passagen gestartet werden, wie zum Beispiel Fotoeinblendungen und Geräusche in Echtzeit.

Augmented Reading hingegen ist die Unterstützung des Lesers, basierend auf dessen aktueller Lesesituation, in Abhängigkeit seiner Aufmerksamkeit beim Lesen. Sprich, ob man gerade flüssig liest, stockt, mit den Augen hin -und herspringt oder den Faden wieder aufnimmt.

Das geschriebene Wort wird wild und laut!

Zuerst hatte Joanne K. Rowling uns mit der Phantasie beweglicher Bilder beglückt, kurze Zeit später, also heute, werden wir mit Koloraturen geschriebener Worte verwöhnt. Wenn es auch manchen Zeilen durch die auditive Unterstützung situativ auf die Sprünge hilft, manch geschriebene Worte treffen schon so hart genug. Ein untermalter Thriller… Als Ende des 19ten Jahrhunderts der Stummfilm auf den Kinoleinwänden erschien, dachte noch keiner daran, er könne durch den Ton wirklich ergänzt werden. Heute denkt noch keiner daran, dass das Lesen auf eine revolutionäre Unterstützung zusteuert. Wird der akustische Text eine Lese-Entität in Spe?

Ausblick – was könnte das für die Zukunft bedeuten?

  • Eine Revolution des e-book-Marktes? Durch die Anreicherung/Annotation mit Musik, Umgebungseffekte und sonstigen Zusätzen lebt der Text. Es wäre fast wie bei einem Hörspiel, nur bestimmt der Leser das Tempo.
  • DerText wird sich dadurch vielleicht auf digitalen Medien ändern. Gleichzeitig könnte er so seine eigene Rezeption unterstützen. In diesem Zusammenhang wird sich vielleicht auch die Semantik verändern.
  • Durch die Annotation des Textes wird ein Interpretationsraum geschaffen. So könnte man ihm, ähnlich wie Künstler Musikstücke interpretieren, dadurch einen anderen “Klang” geben.
  • Neben unseren Webcams gibt es in Zukunft Eye-Tracking-Geräte

Durch neue Ideen, Innovationen und Funktionen öffnen sich meist neue Perspektiven. Vielleicht in den Bereichen Human Computer Interaction, Wissensmanagement, Werbung, Kunst und Design. Lassen wir uns überraschen;)…

Technikdetails hier sowie hier der Pressebericht des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern.

Das nennen wir eine Innovation und wir freuen uns darauf!

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CREO for the creative genius of this century: Edward de Bono

22. September 2009 by Sylvia-Inez Rolke

//EU Embassador of Creativity an innovation

Sitzen Sie im Vorstand von IBM, Porsche oder Siemens? Sie arbeiten bei Bosch, Saachi & Saachi sind der Papst oder heißen Bill Clinton? Prima, dann kennen Sie Altmeister De Bono. Shell, Nokia, Motorola, GM, Ford… alle denken durch ihn. Erfinder des lateralen Denkens. Erfinder von “The Six Thinking Heads”. Begründer der “Six Value Medals”, die gerne als Raster zum versinnbildlichen von Qualitätskriterien und Benefits verwendet werden. Autor von über 62 Büchern, das nächste erscheint im November mit dem Titel: “Think! Denken, bevor es zu spät ist“.

De Bono Bücher

De Bono Bücher

Das meint Herr de Bono zu recht, wo er nun schon seit über 30 Jahren das Denken postuliert und nun, in späten Jahren bemerkt, er muss hierzu aufrufen – denn eine Minderheit denkt, eine Mehrheit lenkt (doch zuviele Köche verderben den Brei). Obwohl Dr. Edward De Bono studierter der Medizin und Psychologie (Oxford) ist, promovierte, Gründer der World Academy of New Thinking (WANT) ist, sich als Innitiator, Schirmherr und Plädiator dutzender Vereinigungen zum effektiven Denken wie zahlreichen Denkclubs etc. engagierte, blieb er trotz seiner zahlreichen Bestseller, die in mehr als 56 Sprachen veröffentlicht wurden, immer völlig frei von Titel-Allüren. Im Gegenteil, es scheint, als würde de Bono befürchten, seine hochschulischen Qualifikationen könnten als Beschränkung kreativer Fähigkeiten konnotiert werden. Neben Allen Greenspan, Dell, Nordström, Gates und Ghoshal wurde er zu den Business People dieser Zeiten gewählt. Zuletzt 2007, als einer der “Top 50 Business Thinkers“. Er brachte uns, was all diese Wirtschaftsgurus – bezeichnet durch einen Manager Witz – schafften: Der Erfolg von Managementansätzen hängt entscheidend davon ab, wieweit es gelingt, einen möglichst schlichten Gedanken in möglischst komplizierter Weise auszudrücken. Nur hier in umgekehrter Art und Weise. Profis, bzw. Vertraute der Techniken von De Bono würden hier zu recht “PO” sagen. PO bezeichnet eine De Bono Technik, die nichts anderes versucht, als durch Provokationen und der Vorstellung des Gegenteils (Umkehrung), an Lösungen zu gelangen, an die man auf üblichen Denkwegen nicht gestoßen wäre.

Üblicherweise verdienen Manager in dieser Liga, oder besser gesagt “Business Intellectuals”, mehr als 50.000 Dollar pro Vortrag – ob kurz oder lang, sie haben etwas zu sagen, und jeder hört gebannt zu. Am 18.09.09 war dies etwas anders. Dr. Edward de Bono erhielt an jenem Spätnachmittag im Martin Gropius Gebäude in Berlin in Anschluss an einen Workshop seines Mastertrainers Dr. Andreas Nowak, den CREO, den jährlich vergebenen Preis der Gesellschaft für Kreativität. Sein Wirken in Unternehmen, der Zugang zu effektiven Denkmethoden durch Bücher, aber auch durch die Ausbildung seiner Trainer, übte bis in unsere jetzige Zeit nachhaligen Einfluss sowohl in Wirtschaft, Politik als auch in unser Bildungssystem aus. Derzeit wird seine Methode des kreativen Denkens in China studiert und erprobt, wenn diese Probe erfolgreich ausgeht – womit wir rechnen können – werden seine Methoden in das komplette chinesische Schulsystem übertragen. Aber auch hier, quasi nebenan in Malta, tragen seine Denkmethoden am Edward de Bono Institut, mit dem Studiengang “Kreativität und Innovation” erste, weitläufige, universitäre Früchte. Ach wie schön wäre es, wir könnten auch hier in Deutschland einen solchen Studiengang etablieren. Und noch besser, wir würden seine kreativitätsförderlichen Denkmethoden zu Teilen in unser Schulsystem fließen lassen. Doch was nicht ist, wird noch werden, denn Bedarf ist erkannt und mit der Zusatzausblidung “Design Thinking” am Hasso-Plattner Institut in Potsdam, ein Versuch des Erfordernisses von Schlüsselqualifikationen wie Kreativität gerechtzuwerden, eingeleitet.

18092009(027)

Für den Einsatz, die Form der denkerischen Veränderung, die er einleitete, den Wunsch Kreativität als allgegenwärtige Ressource jedes Menschens anzuerkennen, zu nutzen, zu trainieren und zu leben, würdigte die Deutsche Gesellschaft für Kreativität ihn mit dem CREO-Preis für sein Lebenswerk.

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Urheber-Manipulation mittels tückischer Waffe

13. Juli 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Ihre Bekannte hat Ihnen erzählt, sie habe unwissentlich einen Engel fotografiert? Und Sie kann es Ihnen beweisen?

Vielleicht ist Sie dann dem Täter einer ausgezeichneten Innovation zum Opfer gefallen. Letztes Jahr wurde Julius von Bismarck für seinen Fulgurator mit dem Ars Elecctronica Preis ausgezeichnet, vielleicht kennen Sie daher die Entdeckung schon. Für uns ist es aber nach wie vor ein Exempel ausgezeichneten Erfindergeistes. Der Fulgurator, also das besagte Gerät des Erfinders, sieht aus wie eine große Spiegelreflexkamera mit einem großen Objektiv. Doch in der Kamera sind Teile der Erfindung verborgen. Schablonen, wie ein Kreuz, ein Logo, ein Symbol oder eben ein Engel… Wenn nun bei einem Event alle Fotografen ein Ereignis oder einen Star fotografieren wollen, werden – wenn sie Pech haben -  ihre Bilder mit eben diesen Motiven manipuliert. Der Fulgurator schafft es, ausgelöst durch ein/den Blitz der Umgebung in dieser besagten Sekunde, aus eben dieser manipulierten Kamera, eine Projektionsbild auf das Ziel zu richten.

Alle anderen Fotogafen, die nun das Bild in der Kamera haben, haben diese Projektion nun unwissentlich miteingefangen. Wenn Sie Pech haben, merken Sie es erst bei der Entwicklung… die anderen, wenn Sie das digitale Material sofort sichten. Schauen Sie selbst:

Nun ist der Werbebranche eigentlich klar, was diese mit solch einem Gerät an “Guerilla-Marketing” im wahrsten Sinne des Wortes anstellen kann? Nicht nur, dass sie jeden Fotografen bei einem Event ein Logo aufzwingen könnten, vielmehr noch, dass ausgerechnet die Fotografen in die Hand der Presse arbeiten und diese von Ihrer Wirkung zwangsläufig berichten müssen. Verschleiert unbemerkt in der Menge “mitschießen” und wenn nötig sogar das einzige nicht manipulierte Bild schießen (weil ja Kontolle darüber). Welches Bild wird dann wohl sehr wertvoll? Sollte man das Medium jetzt von einer destruktiven Warte aus beleuchten…

Eines steht fest, für Aufsehen wird der Fulgurator sicherlich noch sorgen. Erste Agenturen haben auch schon versucht, dem Erfinder die Waffe mit all ihren Geheimnissen zu entlocken. Mal abwarten, was passiert, wenn der Fulgurator “marktreif” wird. Was wird es hier gegebenenfalls für juristische Debatten geben, sowohl von Seiten der Urheber, des vergeisterten Urhebers und aus der Sicht des Abgebildeten. Das Persönlichkeitsrecht. Wir werden sehn!

In einem fiktiven Projekt haben meine Kollegin Anke Schmidt und ich uns bereits darin versucht, mittels Blitz einem Bewegungsmelder und einer Lichtschranke eben solche Effekte der Aufmerksamkeit auszuloten. An dieser Stelle damals, um bei einer Produkteinführung auf das zur Schau stellende Display aufmerksam zu machen. Man lief daran vorbei und wurde just mit einem blauen Blitz abgeschossen. Man hatte es bei uns aber bemerkt.

Werbemittel, die in jeder Art unsere Wahrnehmung und dabei unsere natürlichen Möglichkeiten dafür nutzen, sie geschickt zu steuern, werden wir wohl begrüßend und voller Spannung in unserer Werbewelt noch häufiger zum Einsatz bekommen sehen. Kennen Sie vielleicht schon andere Werbeformen dieser Art? Vielleicht das Schattenplakat? Oder die Flogos? Teilen Sie uns gerne mit, was Sie entdeckt haben!

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Kreatives Netzwerken – Barcamp

7. Juli 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Wissen Sie was ein Barcamp ist?

Ein Barcamp ist eine Unkonferenz, also ein Treffen, ein Kongress, das sich bewusst von traditionellen Organisationsformen abwendet, zu einem vorbestimmten Zeitpunkt stattfindet, jedoch ohne zuvor Themen festgelegt zu haben. Es zeichnet sich in seiner Struktur wie ein barrierefreies, demokratisches, aber vor allem hierarchiefreies Netzwerktreffen ab, d.h. es gibt keine Trennung zwischen Publikum und Vortragenden und jeder Teilnehmer ist sowohl Vortragender als auch Zuhörender. Die Konferenzdemokartie erlaubt Meldungen, Disskussionen etc., einfach alles, was man üblicherweise in einem Workshop an Synergien wiederfindet, mit dem Unterschied, dass weder Themen, Entwicklungen, noch Ziele vorher feststehen.

All dies entscheiden die “Camper” gemeinsam, indem Sie an den Morgenden mit demokratischen Methoden sowohl die “Sessions” als auch die Themen bestimmen. D.h. jemand hat eine Idee, geht auf die Bühne, schlägt hierzu eine Session vor und wartet auf Meldungen, welche widerum das Interesse für das Thema wiederspiegeln. Anschließend finden über den Tag verteilt die Sessions statt… Alle Vorträge und Diskussionsrunden werden auf Pinnwänden, Whiteboards etc. koordiniert und durch die Teilnehmer selbst ausgeführt. Die Versorgung (Getränke, Essen) decken die Organisatoren traditionell durch ein Sponsoring ab, welches, je nach Thema, auf eine immer größer werdende Beliebtheit stößt. Erwartet man schließlich Vordenker, Opinion-Leader und Trendsetter der einzelnen Branchen…

Hier ein paar verwackelte Handybilder des am Wochenende in Mannheim erstmals stattgefundenen Barcamps “Futuremusiccamp” der Popakademie (4./5.Juli09):

Den Bildern und dem Namen zufolge glaubte man nun, der Name enspringt der Etymologie nach dem Treffen und “parlieren” an einer Bar. Das ist leider täuschend, denn die Silbe “Bar” ist eine frei erfundene, metasyntaktische Variable wie Beispielsweise 4711 (Köllnisch Wasser) oder 08-15 (äquivalent zu etwas Gewöhnlichem).

Die Folgesilbe “Camp” lehnt wohl an die Toleranz und Möglichkeit eines tatsächlichen Campers. Zumeist weiß der Camper nicht, was ihn erwartet, wo genau er landen wird und was seinen Tagesablauf bestimmen wird. So wundert es nicht, dass im Ursprung (Palo Alto/Kalifornien) der Barcamper mit seinem Schalfsack in den Räumen des Camps schlafen durfte.

Bei diesen Camps versucht man eine Mischung aus Menschen möglichst heterogener Fachkompetenzen, jedoch homogener Interessen zusammenzubringen.

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Halbvoll – das Jahr der Kreativität

29. Juni 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Die Gesellschaft der Kreativität e.V. hat sich zum zweiten Quartal dieses Jahres wieder getroffen.

GfürK

Es war wie immer: mehr als interessant und geistreich! An dieser Stelle möchte ich Herrn Prof. Dr. Mehlhorn danken, dass er sich immer zu darum bemüht, mit allen Mitgliedern regelmässigen Kontakt zu halten, dieses Treffen sogar mit Snacks und Getränken auffüllte und uns alle immer auf dem aktuellesten Stand der nationalen und internationalen Entwicklungen hält!

Das Treffen fand zum ersten Mal in den neuen Räumen der Mainzer Hochschule statt. Satte 20 Mitglieder aus ganz Deutschland haben es diesmal geschafft, zu kommen…
GfuerK2

Auf der Agenda stand neben dem Jahrbuch der Kreativität 2009, erste Auswertungen der Promotionsstudien von David Schlicksupp, weitere Gesellschaftstermine in diesem Jahr, eine Präsentation des Vorstandmitgliedes der Gesellschaft und Geschäftsführerers der Geschka und Partner GmbH, die Creo Preisvergabe an Edward de Bono am 18. September in Berlin, sowie ernsthafte Debatten um Definitionsklärungen und Begriffsabgrenzungen (Signum – Signans) in Bezug auf allgemeingültige Aussagen hinsichtlich persönlicher, methodischer, aber auch sozialer Kompetenzen sowie Fähigkeiten und die nötige Trennung oder Zusammenfassung einzelner Kategorien und Begriffe. Natürlich alles in Bezug auf Kreativität.

GfuerK

Spätestens als Prof. Dr. Horst Geschka im Rahmen seiner Präsentation unterschiedliche Problemlösungsstrategien wie OPM, CPS, Morphologie vorstellte und ein Modell der Synektik näher erklärte, läutete das fundierte Wissen (i. d. Fall Vergleich Synektik Modell = verbesserte Kriegsmethoden durch das Wissen der Vorteile um Spezifikationen) von Herbert Weinreich in meiner Vorstellung Parallelen des berühmten wissenschaftstheoretischen Wiener Kreises ein. Aber auch die Inhalte bei den Definitionsdebatten um mögliche Untersuchungsbegriffe in der Arbeit von Schlicksupp enthielten Kongruenzen zu den Diskussionen des logischen Empirismus dieser Zeit.

Kein Wunder, stoßen bei den Gesellschaftstreffen ausschliesslich hochengagierte, mit dem Thema verwachsene  und sich der Sache verschwörte, hochkreative aufeinander. Schon bei einer der ersten Definitionen eines solchen Geisten (und derer Persönlichkeit) ist die Tendenz zum unabhängigen Denken quasi eine notwendige Schlüsselkompetenz um Verändernungen überhaupt erst einleiten zu können. Wundert es dann, dann ein solches Treffen – wenn es auch nicht wöchentlich stattfindet – in den Grundzügen solchen wissenschaftlichen Disskusionsrunden seiner Zeit ähnelt?

Zum Abschluss möchte ich Ihnen das Assoziations- und Abstraktionsvermögen unseres Kollegen Dr. Artur Hornung (Coach und Trainer für Kreativität und Glück) nicht vorenthalten. Es war faszinierend in welchem Tempo, nach welchen Schema und mit welcher Logik er die ganzen sechs Stunden in seiner üblichen Sprache – dem Mind-Map – dokumentiert und interpretiert hat.

Mindmap Dr. Artur Hornung

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Stricken 2.0 – Stricknet

18. Juni 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Upsala, wo bin ich hier glandet? Und da soll mir einer noch einmal sagen, das Internet sei nur bei der über 50er Jahre Generation angekommen…

Auf der Suche nach schönen, witzigen, kreativen Geschäftsideen, stieß ich der Titelei nach auf die schönste aller:

Die Geschäftsmasche!

Das Traditionelle vereint mit den technischen Möglichkeiten unserer Tage.
Haben Sie guten Kontakt zu einer Oma, die Ihnen gerne – nach Ihren Vorstellung – die nächste Winterpudelmütze strickt? Sie nicht, ich auch nicht. Aber da haben wir nun lang genug unter des Stadtlebens und keine Oma kennen Zeitalters gelitten. Ihre Supi-Omi ist nur einen Klick von Ihnen entfernt. Hier:

bei Netgranny, Oma Schmidts Masche, GoldenHook oder bei Oma strickt es Dir.

Strickomas bei Net Granny

Strickomas bei Net Granny

Nach dem Motto: Klick mich – Du kriegst mich – ich strick Dich.

Und das Allerbeste, je mehr ich mich in das Thema hineinwühle, desto eher denke ich, meine Güte, Du lebst hinterm Mond. Da ist doch tatsächlich ein Trend an mir vorbei geschlichen. Nun überlege ich: Ok, was kann eine Oma noch gut? Außer stricken, Schokolade verteilen, Flädlesuppe kochen, Sparschwein auffüllen … also wenn scheinbar der Trend des Webzeitalters auch vor den 2000er Omis keinen halt macht, wo steckt nun unentdecktes Potential? Ich schätze bei meiner nächsten 130er Phase, der kreativen Alpha-Phase macht es klick! Oder Aha! Oder senden Sie mir doch die Weboma 2.0 Idee zu! Also eines steht fest. Hier wird die Zeit der Oma in einem unverhältnismässigen Ausmaß (anlehnend an das Einkommen eines Spragelstechers) genutzt, ja schon fast ausbeuterisch weiterverkauft… Aber nein, ist schon klar, Oma Strick ist dankbar, dass sie endlich gebraucht wird, etwas Taschengeld dazuverdient und zu guter Letzt: Sie sorgt dafür, dass die Kücken und neuzeitmodischen Mütter mit den verwöhnten Superman-Elasthan-Kindern an Ihrer guten, warmen, hochwertigen Strickkultur festhalten. So:
Auf dem Markt nicht aus dem Sinn.

Wobei, der Flut der tausend Supermamis und den vielen Supergrannys nach, hätte ich als Änhängerin der Müttermafia diesen Gedanken wohl nicht zu verteten…

Meine Frage an Sie: Die Oma hat wohl als größtes Gut ihre Zeit anzubieten. Was brauchen wir im Web um ihre Zeit sinnvoll einzusetzen?

P.S. Rein aus neugier. Wer steckt hinter den Internetpräsenzen?

1 x 24-jähriger Franzose (Designer?), 1x JuTS Aktivist, 1x Tarzan GmbH (Verkleidunsgindustrie) und der Beste ist “Maschenmacher Manfred Schmidt” der die “Hausmacher Original Idee” erkannt hat. Er bietet eine ganze Reihe Retrospektakularitäten… und weil unsere Email ja nicht durchaus so einfach hinzunehmen und zu verstehen ist, ist seine auf elektropost@…. adressiert. Er ist womöglich dejenige der es mit den Omanitäten ernst meint und die Oma nutzt wie Kinder.. *ähhh* Omaarbeit. Obwohl auf  NetGranny ahne ich einen absoluten Angebotsüberhang: Lassen Sie uns diesen nutzen. Das wäre ein gutes kreatives Thema für eine Diplomarbeit in Bereich der Gerontologie.

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Wer hat Angst vor…m schnellen Twitter?

13. Mai 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Der Kommunikationsweg zur oskarkrönenden Adaption (Virginia Woolf) oder die Grimmsche Warnung vor vielen Fragen und falschen Antworten (Rötkäppchens böser Wolf). Gib acht, mit wem Du Dich einlässt, wie, wann und wo. Die Schulz and Company hat schon 1890 mit diesem Appell ihre STAR-Seife reklamiert. Nach dem Motto: wasche Dich rein…

Frage - Antwort Spiel

Frage - Antwort Spiel

Von gläserner Transparenz, Feedback, Geschwindigkeit, Kontrollfunktion, Reputation, Handling, Tools und eigentlich dem ganzen Verständnis von Twitter. Immer mehr kennen Twitter. Immer mehr möchten auch gerne dazugehören, wissen, was da so wertvoll ist und wie das geht. Alles schreibt darüber; viele mit einem Selbstverständnis des Involviertseins. Wir versuchen hier zu schreiben, als würden wir eine Neuerfindung Namens Twitter heute auf den Markt bringen und vorstellen. Mit allen Hintergünden, Vor- und Nachteilen.

Soziologische Hintergründe, der tatsächliche Innovationsfaktor

Es ist nun etwas mehr als 10 Jahre her, da trat nicht nur das Internet in unser Leben, da öffneten sich Türen neuer Kommunikationsmöglichkeiten. Der Chat – noch lange bevor sich Datingbörsen etablierten – schuf eine neue Weise, mit der man sich anderen “Gleichgesinnten”, in diesem Fall auch anderen Chattern, mitteilen konnte. Es war mIRC, das Programm, das in den Internetcafés automatisch hochstartete, schaltete man den Rechner an. Ein IRC Client (Internet Relay Chat) benötigte man damals, um mit dem dahinterhängenden Server als Vermittler zwischen den einzelnen Chattern zu fungieren. Typischerweise hatte der Chatroom schon damals ein zweiteiliges Fenster. Viele andere folgten und unter MSN wurde die Kommunikation zunehmend globaler.

Es ist fast genauso lange her, da schaffte man sich das erste Handy an. Mit der Option drahtlos von jedem beliebigen Ort aus zu telefonieren, wurde die SMS beliebt (die Erklärung ersparen wir uns). Typisch für die SMS war es, dass man nur wenige Zeichen pro Mitteilung zur Verfügung hatte. So sparte man sich unnötig lange Phrasen und kam in Kurzform auf den Punkt des Mitteilungswunsches. Das war toll, wollte man nicht lange reden und mal schnell etwas wichtiges, wie einen Treffpunkt oder dergleichen festhalten. Nun konnten wir uns nach wie vor nur jenen mitteilen, die wir kannten.

Das sollte sich nun ändern. Eine neue Kommunikationsplattform, die die Vorteile beider oben beschriebenen Funktionen inne hat, ist zu einer neuen Methode zusammengeschmolzen. Es verwundert doch schon, dass ein Medium wie Twitter, mit der Flut an Informationen über das Portal, fast wie eine Neuerfindung gepriesen wird. Kann es nur lediglich mehr, als das, was wir schon vor 10 Jahren hatten. Es wundert auf der anderen Seite aber nicht, da es durch die offene Kommunikationsmöglichkeit nahezu alle “offenen Reden” revolutioniert. Wenn nun jeder jedem x-Beliebigen binnen von Sekunden eine wertvolle Information zustecken kann – kenne ich den Adressaten oder nicht – dann spielen Hierarchie-Barrieren im Informationsaustausch keine Rolle mehr. Da ist es also wenig verwunderlich, warum sowohl Presse als auch Unternehmen und Politik darauf reagieren. Die Presse, weil ihre gefilterte Mitteilung nicht mehr die einzige ist, die Unternehmen, weil publik gemachte Beschwerden imageschädigend sind und die Politik, weil die Meinung des Volkes die Wählerstimmen bedeutet. Da müssen alle reagieren. Und Angriff ist die beste Verteidigung. Es wäre also unklug ein “manipulatives” Instrument zu ignorieren, wenn es doch beträchtlichen Einfluss auf eine große Menschengruppe ausübt. Und bevor unkontrolliert, hinter dem Rücken quasi, getwittert wird, twittert man lieber mit. Und ganz von der Reputationspfelge abgesehen ist es natürlich ein günstiger Multipliaktor. Mundpropaganda via Twitter. Im rasanten Tempo.

Möglichkeiten, Handhabung, ergänzende Tools

Doch was tut man da beim Twitter eigentlich? Zunächst meldet man sich unter einem Usernamen an. Diesen kann ich x-beliebig wie beispielsweise “Krönchen” wählen. Sekunden nach dem ein Autorespond meine Anmeldung bestätigt, kann es schon losgehen. Zwei Fenster gibt es: das Mitteilungsfenster und das Informationsfenster. Über die Information navigiere ich auf “Suchen” und schaue einfach, wen ich hier so alles antreffe und kenne. Finde ich Karl-Heinz-Dieter, dann zeige ich mich, indem ich ihn verfolge “follow”. Jetzt erhält K-H-Dieter eine Email, dass Krönchen ihm folgt. Nun kann er das dulden oder sich sagen: die Schnepfe wird mich sicher Bestalken, nein, das möchte ich nicht. Dann klickt er in diesem Fall auf “Block”. Ich kann also nicht sehen, was er so alles in 140 Zeichen seinen Verfolgern mitteilt. Wenn er sich aber noch an unseren schönen Abend von anno dazumal erinnern kann, dann wird er sicherlich neugierig und “fallowed” mich zurück. Mit der Zeit verfolgt man dann zunehmens mehr Leute und sieht unter dem Reiter “Home”,  was alle so schreiben. Meine Gefolgschaft sieht ihrerseits, was ich so alles schreibe, wenn diese entweder innerhalb von Twitter auf mein Bild klicken oder das mit dem Usernamen angelegte Profil eingeben. Es hat klassischerweise den Internetpfad: www.twitter.com/krönchen.

Nichts anderes passiert hier! Was es aber so spannend macht, ist die Weite und Breite. Ein Insidertipp von mir kann innerhalb kürzester Zeit an unendlich viele weitergetragen werden. Populäre Stars können sich zeigen wie sie sind, ohne von der Meinung anderer verfälscht zu werden. Imagepflege. Unternehmen nutzen Twitter, um sich zum einen kompetent zu zeigen, zum anderen einen dynamisch schnellen Informationsaustausch in ihrer Branche gewiss zu sein und zu guter Letzt, um sich an das Volk, die Käufer etc. zu wenden. Mängel von Produkten oder Servciefehler, die zu verantworten sind und kundgetan werden, finden Gehör und werden oft mit Entschuldigungen etc. quittiert. Aber auch das twittern im Unternehmen selbst, zur Optimierung des Informationsaustausches wird immer häufiger geprobt. Als Tool zur Erhöhung der Corporate Communication und zu Teilen dadurch auch dem Commitment zur Coporate Social Responsibility.

Es bietet sich die gleiche Vielzahl an Anwendungsmöglichkeiten, wie man sie in der realen Kommunikation mit all ihren unterschiedlichen Absichten kennt. Twitter kann sehr anstrengend sein. Stellen Sie sich einfach vor, Sie beobachten 200 Leute, die alle jeden Tag ungefähr 10 wichtige Dinge loswerden wollen. Da sind Sie schon bei 2000 Informationen. Und wann bitte sollen Sie die alle lesen, geschweige denn aufnehmen? Sie verstehen, es macht keinen Sinn wild Leute zu verfolgen, dem Verfolgenswillen halber. Es leuchtet ein, dass Sie, wenn Sie nicht hauptberuflich twittern, so mit der Zeit ihre eigene twitterangewohnheit etablieren. Mit all dem Nutzen, den Sie sich zuteil wünschen. Diese Problematik ist schon erkannt. Zahlreiche Tools schaffen dem Nutzer Möglichkeiten der Abhilfe.

Zuerst anmelden und registrieren: www.twitter.com

Dann die Mitteilungsflut organisieren. Ein Tool kostenlos nutzen, das Überblick verschafft: www.tweetdeck.com

Anschließend eine Anwendung für das Handy/I-Phone nutzen: www.hahlo.com

Ein weiteres Tool, das Adressnamen organisiert und Infohappen von beliebigen Websites nach Markierung direkt twittert (schließlich hat man nur 140 Zeichen): www.twitter.grader.com . Weitere Erklärung hier.

Nach Themen suchen, über die getwittert wird: www.icerocket.com oder hier: www.search.twitter.com

Wenn man bereits viele Follower hat und Twittern als Marketinginstrument verwendet, schaut man nach, welche Verfolger wann und warum abgesprungen sind: www.twitterless.com

Schauen (sekundengenau), wer welche Bilder über Twitter versendet: www.twitpic.com

Twitterstress: nein! Wie nutze ich Twitter trotzdem wertvoll…

Was ist, wenn ich nicht twittern möchte? Meine Privatsphäre ist mir wichtig, es interssiert aber dennoch, über was die Menschen so alles twittern. Z.B. wäre es doch interessant zu wissen, wie lange eine Virale-Marketing-Kampagne hält; oder ob diese es wirklich bis in die Twitternachrichten geschafft hat? Eine Nachricht wird über das Radio veröffentlicht, wie viel davon wird rezipiert und weitergetragen? Wie viel wird darüber gesprochen? Wie lange? Wann lässt sich ein Höhepunkt ablesen, wann nicht? Über was wird eher morgens und über was eher abends getwittert?

Fragen, Fragen, Fragen. Hier ist die Lösung: www.twist.flaptor.com. Einfach den Begriff, den man analysieren möchte eingeben und man erhält die Tagesperformance des Begriffes. Am besten “in english”, weil das Twittern hier in Deutschland erst einmarschiert…


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“Kreativität als berufliche Befähigung?”

18. April 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Liebe Blogleser, haben Sie eine Minute Zeit?

Im Rahmen einer Dissertation zum Thema “Entwicklung kreativer Kernkompetenzen in innovativen Schlüsselbereichen deutscher Großunternehmen” hat David Schlicksupp, Sohn von Dr. Helmut Schlicksupp, folgende Frage:

„Welche persönlichen Befähigungen / Fähigkeiten, Eigenschaften, Verhaltensweisen, Einstellungen und erthaltungen sind aus Ihrer Sicht für die Hervorbringung kreativer Leistungen im beruflichen Umfeld erforderlich?“

Die Befragung soll aufzeigen, welche Merkmale i.w.S. als typisch und unabdingbar für Kreativität als berufliche Befähigung angesehen werden. Da die Fragebögen fast ausschließlich an Praktiker geht, die sich mit den verschiedensten Askpekten der Kreativität auseinandersetzen, darf ein äußerst repräsentatives Ergebnis erwatet werden.

Zur Teilnahme, die nur die Beantwortung der EINEN Frage bedeutet, füllen Sie das Dokument hier aus, und senden es an david.schlicksupp@online.de!

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme (spätestens aber bis zum 1. Mai).<–>

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Prezi – PPT bekommt anständige Konkurrenz

14. April 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Endlich ein neues Tool, dass sich eigentlich nur an den heutigen Entwicklungen entlang bewegt, dennoch mit seinem Potential innovativer denn die meisten ist.

Prezi, ich schätze der Name könnte neuzeit-etymologisch auf folgende Herkunft verweisen: Presentation – Zoom – Inside

Wovon ist hier die Rede? Kennen Sie PPT (PowerPoint – Standard Präsentations Software von Microsoft/ Office)? Kennen Sie das Problem, dass auf einer Folie ja nicht zuviel stehen soll, weil man sonst nichts mehr lesen kann? Oder weil man sonst eher abliest und nicht mehr frei reden kann? Oder weil man sich sonst verzettelt? Jedesmal steht man vor dem gleichen Problem: was muss drauf, damit ich im Zweifelsfall wieder den roten Faden finde, was nicht, weil es zu sehr ins Detail geht und nicht das gleiche Gewicht wie die sonstigen Hierarchien bekommen soll.

Jede PPT  ist ein anstrengender, einöder Prozess Inhalte in eine geradlinige Struktur zu bekommen.  Diese inhaltliche Abbildungen gleichen horizontale Organisationsstrukturen und werden in der Präsentation den Inhalten genauso wenig gerecht wie in die wörtliche Übertragung in der Hierchie der Unternehmen. Eine schlichte Linienorganisation ist fernab der Zeiten von Crowdsourcing,  Netzwerkstrukturen… etc.

Wir sind es seit dem Touchscreen (siehe Apple/Blackberry Benefit-Streit) gewohnt zunehmend unseren taktile Organe als Navigationsinstrumente zu verwenden – nach links, nach recht, schnell runter, im kreis herum, umblättern, wieder zurück, verkleinern, vergrößern. Warum dürfen wir soetwas beim Navigieren, nicht aber beim Präsentieren?

Hier ist sie, die neue Präsentationsform des Web 2.0:


Hier ein kleiner Test von uns. An dem wir die nächsten Tage herumbasteln werden. Mal schauen ob es auch so kinderleicht ist. Eines vorab, man muss mindestens genauso gut planen wie bei einem linearen Präsentationsaufbau, aber die Vorteile auf einen Blick:

  • man kann viele Einzelteile bearbeiten und
  • zu einem großen Ganzen zusammenfließen lassen
  • man kann Zoomen
  • man kann wege immer wieder über Details leiten (zur Erinnerung)
  • man kann einer Mind-Map-Struktur besser nacheifern
  • man kann unterschiedliches Gewicht verteilen durch unterschiedliche Größen
  • man kann ganze Themenlandschaften abbilden
  • man kann Online andere Benutzer am Entstehungsprozess mitwirken lassen
  • man kann dynamischer Präsentieren
  • man hat nicht nur Einzelblätter sondern zeigt wie das Auge, durch Fokus
  • und vieles werden wir noch entdecken!

Testen Sie selbst, online, kostenlos: www.prezi.com

Hier eine weiterentwickelte, fertige Präsentation.

Microsoft muss da nun mitziehen… Und was zuletzt zu fragen übrig bleibt: können Gooogle-Crawler in den Prezis suchen? Wenn wir es herausgefunden habe, werden wir es weitergeben.

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Wir behielten recht – Apple revangiert sich

17. März 2009 by Sylvia-Inez Rolke

Erinnnern Sie sich an die Analyse des Blackberry-Apple Spots?

Wir vermuteten eine Revange. Hier ist sie:

Best


Erst aufgegriffen und etwas schwächer…. Aber dann doch gelungen! Vermutlich stecken hinter dem ersten Versuch Trittbrettfahrer. Wie gesagt, es ist nicht einfach mehrfach zu kodieren. Hier der Versuch:

First


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